Corona-Krise & E-Commerce Boom: Was können heimische Online-Shops daraus lernen?

Online Shopping in der Corona Krise

E-Commerce befindet sich seit dem Jahr 2000 weltweit in ständigem Wachstum. Das ist grundsätzlich erfreulich, doch hier hat sich in den letzten Jahren auch ein anderer Trend bemerkbar gemacht. Bestellungen bei ausländischen Marktplätzen wurden immer mehr, die inländischen Online-Shops schienen gegen Big Player wie Amazon & Co langfristig keine Chance zu haben. Doch dann kam Corona und alles war wieder anders.

Vorteile für heimische Online Shops durch Corona

Laut einer aktuellen Studie von Sendcloud (E-Commerce Lieferkompass 2020-2021) bestellten Ende 2019 bereits mehr als 75% der Österreicherinnen und Österreicher in einem ausländischen Online Shop – Tendenz steigend. Durch die Corona-Krise sank dieser Wert immerhin um 12%. Die Studie zeigt auch, dass „44% der österreichischen Verbraucher“ in dieser Zeit „mehr Produkte bei inländischen als bei ausländischen Marktplätzen“ gekauft haben.

Quelle: Sendcloud E-Commerce Lieferkompass 2020-2021

Die inländische E-Commerce Branche hat also von der Corona-Krise offensichtlich profitiert. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Viele Anbieter mussten aufgrund der Ladenschließungen notgedrungen auf den Online Handel umsteigen. Darüber hinaus wurden auch einige Kampagnen gestartet, um inländische Unternehmen während der Krisenzeit zu unterstützen. Zu guter Letzt waren viele Verbraucher aufgrund der Grenzschließungen verunsichert, ob sie ihr Paket aus dem Ausland überhaupt bekommen. Der Zulauf zu inländischen Marktplätzen war daher enorm. Die Plattform shöpping.at konnte beispielsweise innerhalb der ersten zwei Wochen nach Ausbruch der Krise 400% mehr Zugriffe verzeichnen.

Nachhaltige Veränderung des Konsumentenverhaltens?

Das Verhalten der österreichischen Verbraucherinnen und Verbraucher hat sich also innerhalb von Tagen verändert. Doch ist diese spontane Reaktion auf die Krise auch nachhaltig?

So schön der Gedanke auch sein mag, darf das allerdings sehr stark bezweifelt werden. Die Hauptmotivatoren für einen Online Kauf hatten auch während der Krise ihre Gültigkeit und diese waren auch der wesentliche Grund für diese Verhaltensänderung. Für Kunden ist es wichtig, dass das Einkaufserlebnis einfach und unkompliziert ist – und das schließt auch eine schnelle und verlässliche Lieferung mit ein.

Ausländische Anbieter konnten diese Bedürfnisse aufgrund der Situation plötzlich nicht mehr garantieren. Deshalb wurden inländische Shops bevorzugt.

Liefergeschwindigkeit ein Faktor von vielen

Die Studie von Sendcloud unterstützt diese These ebenfalls. Nur 6% der Befragten ist die Liefergeschwindigkeit unwichtig. Schnelle Lieferzeiten hatten heimische Anbieter allerdings auch schon vor Corona, was bedeutet, dass das alleine auch nicht der ausschlaggebende Grund für die Kaufentscheidung sein kann.

Welche Möglichkeiten haben inländische Online Shops daher sonst noch, um langfristig gegen Big Player wie Amazon & Co zu bestehen?

Quelle: Sendcloud E-Commerce Lieferkompass 2020-2021

Conversion Prozess verstehen und optimieren

Der Kaufprozess im E-Commerce ist genauso komplex wie im Ladengeschäft, denn viele Faktoren spielen hier eine Rolle. Für Shop-Betreiber ist es daher wichtig, diesen Prozess zu verstehen und ihre Optimierungsstrategie danach auszurichten. Das 7-Ebenen-Modell der Konversion von Konversionskraft verdeutlicht am Besten, wie es zu einer Conversion kommt und welche Faktoren für den Kunden tatsächlich von Bedeutung sind:

  • Relevanz
  • Vertrauen
  • Orientierung
  • Stimulanz
  • Sicherheit
  • Komfort
  • Bewertung

Wenn man sich diese Ebenen genauer ansieht so erkennt man, dass sie auch zu Beginn der Corona-Krise ihre Gültigkeit hatten. Vertrauen, Sicherheit und Komfort waren hier ausschlaggebend für den Anbieter-Wechsel von ausländischen zu inländischen Online-Shops.

Was bedeutet das allerdings für die Zeit nach der Krise? Wie können heimische E-Commerce Anbieter es schaffen, langfristig und nachhaltig mit ausländischen Big Playern mitzuhalten?

Online Shop auf allen Ebenen der Conversion optimieren

Die 7 Ebenen der Konversion haben in jeder Branche und jeder Phase ihre Gültigkeit. Deshalb ist es entscheidend, hier gezielt zu optimieren. Somit schafft man es, die Faktoren, die dem Kunden beim Kauf tatsächlich wichtig sind, abzudecken. Die Rechnung, welcher Anbieter letztendlich den Zuschlag für die Conversion bekommt, ist einfach: Wer die meisten Faktoren positiv abdeckt wird langfristig wettbewerbsfähig sein und Wachstum generieren.

Shop-Betreiber haben es also selbst in der Hand, ihren E-Commerce Auftritt zukunftssicher aufzustellen. Durch einen regelmäßigen und langfristigen Optimierungsprozess können sie sich sehr stark vom Mitbewerb abheben.

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Conversion Rate Optimierung als Wettbewerbsvorteil

Corona hat es gezeigt: Das Kaufverhalten der Kunden richtet sich sehr stark nach den Faktoren der Conversion und kann sich sehr schnell an neue Umstände anpassen. Ziel der inländischen Online-Shop Betreiber muss es also sein, selbst an den Schrauben dieser Ebenen zu drehen, um eine nachhaltige Veränderung zu erreichen.

Genau hier setzt Conversion Rate Optimierung an. Wir helfen Ihnen dabei, diese kaufentscheidenden Faktoren zu erkennen und zu analysieren, damit Sie in weiterer Folge vernünftig optimieren und wachsen können.

Bildquelle: neuravnoveshenui / www.bigstock.com

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Armin

Armin ist unser Google Analytics Spezialist und verbessert die Conversion Rate unserer Kunden. Er analysiert das Besucherverhalten und schafft es so, mit dem eingehenden Website-Traffic noch mehr Abschlüsse zu generieren.

Aktualisiert

29. September 2020

Veröffentlicht

23. September 2020

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